Therapiewahl

Grundsätzlich entscheidet der Zahnarzt, welche Behandlungsmethode (Therapiewahl) aufgrund der von ihm gestellten Diagnose anzuwenden ist. Der Zahnarzt hat die Therapiefreiheit soweit es mehrere gleich geeignete Behandlungsmethoden gibt, die ein vergleichbares Risiko aufweisen. Wählt der Zahnarzt für die Behandlung der konkreten Erkrankung des Patienten eine vollkommen ungeeignete oder eine nicht gleich geeignete Behandlungsmethode oder eine solche mit einem höheren Risiko und einer schlechteren Heilungswahrscheinlichkeit, ist ihm ein Therapieauswahlfehler unterlaufen. Stehen dem Zahnarzt mehrere Behandlungsmethoden zur Auswahl, die gleich Erfolg versprechend und risikoreich sind, aber unterschiedliche Risikoarten und Belastungen für den Patienten bedeuten, muss der Zahnarzt den Patienten zwischen den in Betracht kommenden Behandlungsmethoden wählen lassen.

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Autor: Rechtsanwalt Christian Dobek