Anamnese

Bevor der Zahnarzt einen neuen Patienten erstmalig behandelt, muss er eine Anamnese vornehmen. Unter einer Anamnese ist die systematische Befragung des neuen Patienten über seinen Gesundheitszustand zu verstehen. Dies geschieht in der Regel, indem der Patient einen Anamnesefragebogen vervollständigt. Neben den Personalien trägt der Patient hier insbesondere auch Informationen über bestehende Krankheiten und Allergien sowie die Einnahme von Medikamenten ein. Die Erhebung dieser Daten ist sehr wichtig, da bei bestimmten Krankheiten, Allergien und Medikamenten bestimmte Behandlungen nicht durchgeführt werden dürfen, zumindest nicht ohne den Patienten über die hiermit verbundenen Risiken aufzuklären. Unterlässt der Zahnarzt eine umfassende Anamnese vor dem Beginn der zahnärztlichen Behandlung oder berücksichtigt er diese bei seiner zahnärztlichen Behandlung nicht, liegt ein zahnärztlicher Behandlungsfehler vor.

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Autor: Rechtsanwalt Christian Dobek