Befunderhebungen

Hat der Zahnarzt es unterlassen, medizinisch gebotene Befunderhebungen rechtzeitig durchzuführen oder zu sichern und hätte der Befund mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ein so deutliches und gravierendes Ergebnis erbracht, dass dessen Verkennung sich als fundamental oder eine Nichtreaktion auf ihn sich als grober Behandlungsfehler darstellen würde und ist dieser Fehler generell geeignet, den tatsächlich eingetretenen Gesundheitsschaden herbeizuführen, kommt dem Patienten eine Beweislastumkehr zugute. Es wird vermutet, dass die Rechtsgutsverletzung auf den zahnärztlichen Behandlungsfehler zurückzuführen ist.

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Autor: Rechtsanwalt Christian Dobek