Krone

Anwalt für Zahnarzthaftung in Berlin (Krone)

Bei der Überkronung von Zähnen gilt der Grundsatz, dass die beschliffene Zahnsubstanz von der künstlichen Krone wieder abgedeckt werden muss. Damit dies erreicht wird, muss der Zahnarzt mit einer erkennbaren Präparationsgrenze arbeiten. Der Kronenrand muss exakt mit der Präparationsgrenze abschließen. Exakt bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die unvermeidbare Fuge zwischen Kronenrand und Praparationsgrenze möglichst nicht breiter als 0,05 mm ist. 0,02 bis 0,03 mm sind ideal. 0,08 mm sollten nicht überschritten werden. Hält der Zahnarzt dies nicht ein, liegt ein Behandlungsfehler vor. Es besteht dann insbesondere die Gefahr der Entstehung von Karies und Parodontose.

Fehlerhafte Versorgung mit einer Krone

Die Überkronung gesunder Zähne ohne zahnmedizinische Indikation und außerhalb von kosmetischen Behandlungswünschen stellt einen Behandlungsfehler dar.

Der Zahnarzt darf fächerförmig nach vorn gedrückte Frontzähne nicht mit Kronen verblocken. Er muss zunächst eine kieferorthopädische Korrektur versuchen.

Das Durchschleifen einer Krone stellt einen zahnärztlichen Behandlungsfehler dar.

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Autor: Rechtsanwalt Christian Dobek