Brücke

Anwalt für Zahnarzthaftung in Berlin (Brücke)

Brücke

Es ist grundsätzlich fehlerhaft, wenn der Zahnarzt eine Brücke im Unterliefer lediglich provisorisch einsetzt, ohne eine feste Verbindung zwischen Überkronung und Unterkiefer herzustellen. Dies lässt sich lediglich in besonderen Fällen, etwa um die Beruhigung eines krankhaften Befundes abzuwarten, und bei eingehender Aufklärung des Patienten zur Selbstbeobachtung sowie bei regelmäßigen zahnärztlichen Kontrollen rechtfertigen.

Es stellt einen Behandlungsfehler dar, wenn der Zahhnarzt eine Brücke sogleich fest einzementiert und diese nicht zunächst für eine gewisse Eingewöhnungszeit lediglich provisorisch eingliedert.

Fehlerhafte Versorgung mit einer Brücke

Unterlässt der Zahnarzt die Austestung der Veränderung der Kieferrelation mittels Aufbisshilfe vor der Eingliederung der Unterkieferbrücke und kommt es aufgrund dessen zu Kiefergelenks-, Nacken- und Ohrenschmerzen, liegt ein zahnärztlicher Behandlungsfehler vor.

Es liegt ein Behandlungsfehler vor, wenn der Zahnarzt Zahnersatz im Kiefer des Patienten eingliedert, ohne dass er zuvor eine gründliche Behandlung einer bei Behandlungsbeginn bereits vorhandenen Parodontose (PAR-Behandlung) vorschaltet.

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Autor: Rechtsanwalt Christian Dobek